Dass bei vielen Unternehmen der Service rund 40 % zum Erfolg beisteuert, ist bekannt. Zur transport.ch an der Bernexpo rückten Werkstatt- und Service-Fahrzeuge als E-Mobil an, die auch zur humorvollen Optimierung der Work-Life-Balance beitragen: Mit dem Surfbrett auf dem Dach – zum Wellenreiten vor der Arbeit.

Neben den zahlreichen Angeboten zur Ausstattung von elektromobilen Service-Fahrzeugen mit Einrichtungs-Komponenten und Regaltechnik für Handwerksbereiche, Tischler, Klempner oder Elektriker, die damit auf einen Blick die Werkzeuge und Geräte finden, die Sie gerade benötigen, stachen auch solche hervor, die Spass bei der Arbeit versprechen.Wenn nicht ohnehin Vieles bereits per «remote» erledigt werden kann.

Aus Schweden stammt ein beim Anbieter von Fahrzeug-Einrichtungen «Worksystem» avantgardistisch modifizierter ID-Bus von Volkswagen, dem zu Ausstellungs-Zwecken noch eine Halterung für‘s Surfbrett auf das Dach montiert wurde; sozusagen als Add-on für alle, die morgens noch Gelegenheit hätten, eine Runde beim Wellenreiten einzulegen.
S.Mor: Arbeit mit System
Serkan Mor, Geschäftsführer von «Worksystem» Schweiz, hatte ihn (allerdings ohne einen Kurzurlaub beim Wellenreiten an der Ostsee und dem dort ohnehin mässigen Seegang einzulegen), eigenhändig von Schweden via Kopenhagen, Fähre nach Rostock und anschliessend Richtung Bern zur transport.ch gefahren.
Massvolles Fassungsvermögen
Ein ID-Bus mit Sonderausstattung mit 2396 kg Leergewicht, der noch knapp 600 kg Zuladung verträgt. Die Zusatzeinrichtungen nehmen eben nochmal Platz und Nutzlast weg.
600 kg gehen noch rein. Fotos: klk.
Der futuristische ID-Bus kann per Pneumatik tiefer- oder je nach Bedarf auch höher aufgefahren werden. Darunter eine Unterflur-Schubladeneinheit, auf die sich am Heck des Fahrzeugs zugreifen lässt und Regaltechnik mit massvollem Fassungsvermögen. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 145 kmh angegeben, die der Fahrer dann eigenen Angaben zufolge zwischendurch auch knapp erreicht hat. Die Reichweite geht dann offenkundig ein wenig in die Knie. In der Realität musste er zehnmal an die Ladesäule. Was in Deutschland gegenwärtig noch ein grösseres Problem darstellt, als in der in dieser Hinsicht fortschrittlicher ausgestatteten Schweiz. Zudem waren zwei der Ladeeinrichtungen ramponiert und ausser Betrieb.
Pneumatik elektronisch gesteuert
Das Fahrzeug erregte bei den Messebesuchern lebhaftes Interesse. Man muss vorausschauend fahren, meint Serkan Mor. Eine App, um die nächste erreichbare Ladesäule anpeilen zu können, ist unabdingbar. Nach der Messe kommt der ID-Bus zurück zu «Worksystem» in Schweden. Inklusive Surfbrett.

















