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Nestlé spart mit «sennder»

24. Februar 2025

Nestle sennder

Mithilfe von elektrischen Lkw und neuen Ladestationen dekarbonisiert Nestlé sein Logistiknetzwerk. Allein auf einer einzigen Route zwischen Herten und Neuss für Nestlés Marke Thomy wurde auf 10.000 gefahrenen Kilometern innerhalb von vier Monaten der Ausstoss an CO2e um hochgerechnet 55 t jährlich verringert.

Nestlé und die Digitalspedition «sennder» wollen gemeinsam eine Partnerschaft zur Dekarbonisierung und Elektrifizierung vorantreiben und lieferten eigenen Angaben zufolge als Pilot-Test mehr als 100 Bestellungen per E-Lkw aus. Mit Hilfe von «sennder» arbeitet Nestlé seit 2021 daran, Emissionen im Logistiknetzwerk zu reduzieren. Im Rahmen der Zusammenarbeit habe man bereits mehr als 2000 t CO2e eingespart und über 3000 umweltfreundlichere Transporte mit HVO100 und E-Lkw durchgeführt.

Die Partnerschaft sei eine wesentliche Säule in Nestlés Plan, die eigene Transporteffizienz zu maximieren, zu fortschrittlichen Transportlösungen zu wechseln und erneuerbare Energiequellen zu nutzen. Graham Major-Ex, Seniorchef der eMobility bei «sennder»: «Wir arbeiten mit Nestlé seit 2021 gemeinsam daran, die beiden praktikabelsten Lösungen für den künftigen Strassengüterverkehr einzusetzen. Zum einen mit HVO, einem erneuerbaren Diesel-Kraftstoff, der CO2-Emissionen um bis zu 90 Prozent verringert. Zum anderen durch den Einsatz elektrischer Lkw, die ganz ohne Auspuffgase laufen und CO2-Emissionen bei jedem einzelnen Transport reduzieren. Der Strassengüterverkehr durchläuft aktuell eine technologische Transformation – wir sehen es als unsere Verantwortung, unseren Kunden dabei zu helfen, elektrische Lkw in grossem Massstab einzuführen und sich somit einen Wettbewerbsvorteil für die Zukunft zu verschaffen.»

 

Schon 2000 t CO2e eingespart

 

Matthias Fleischer, Vice President Supply Chain bei Nestlé Deutschland: «Es erfordert ein hohes Mass an Optimierungen auch in der Logistik, um unser globales Ziel von Netto Null Emissionen bis 2050 zu erreichen. Die Partnerschaft zur Einführung elektrischer Lkw war ein wichtiger Schritt, unsere Transporte sowohl effizienter als auch nachhaltiger zu gestalten. Wir beobachten fortlaufend Fortschritte in der Infrastruktur und der Batterietechnologie. Schon heute können E-Lkw zunehmend für Kurzstrecken eingesetzt werden, etwa für Shuttlefahrten von Werken zu Distributionszentren oder für Kundenlieferungen. Mit Partnern wie `sennder´ integriert Nestlé fortschrittliche Transportlösungen, um künftig auch Langstreckentransporte elektrisch umzusetzen.»

In der Nähe der Nestlé-Standorte wurden strategische Ladestationen zur Depot-Ladung über Nacht platziert, um die geringeren Energiekosten während der Pausenzeiten zu nutzen. Darüber hinaus wurden Ein- und Ausladepläne exakt auf die Stunden der Fahrer und Aufladezeiten der E-Lkw abgestimmt, um Produktivität und Kosteneffizienz auszuschöpfen.

Um weitere Emissionen einzusparen, investiert Nestlé zusätzlich in solarbetriebene Lagerhallen und Aufladestationen, die mit Photovoltaiksystemen und Batteriespeichern ausgestattet sind. Einen wichtigen Faktor für den Erfolg dieser Partnerschaft stellt das von «sennder» und Scania gegründete Joint Venture Juna dar, das Frachtführern mithilfe eines flexiblen Pay-per-Use-Modells elektrische Lkw zur Verfügung stellt. Das für Nestlé eingesetzte Elektro-Lkw-Modell, das via Juna von Schober Logistics geleast wird, weist eine hohe Skalierbarkeit und Anpassungsfähigkeit auf.

 

Nestle sennder

 

 

Indem die «sennder»-Plattform einerseits Anschaffungskosten eliminiert und andererseits die volle Nutzung verfügbarer Kapazität garantiert, vereinfacht Juna den Übergang zu elektrischen Transporten für Frachtführer. Gleichzeitig werde die wirtschaftliche Tragfähigkeit gewährleistet. Daraus entstehen neue nachhaltige Transport-Möglichkeiten für Verlader.

Die Partnerschaft zwischen Nestlé und sennder zeigt, wie Unternehmen fortschrittliche grüne Technologien, datengetriebene Lösungen und kollaborative Ansätze einsetzen können, um die technologische Transformation der Strassenlogistik voranzutreiben.

Die digitale Strassenspedition in Europa mit dem einprägsamen Namen konzentriert sich auf die Digitalisierung und Automatisierung sämtlicher Strassenlogistikprozesse und bietet Verladern Zugriff auf eine vernetzte Flotte von tausenden von Lkw. Mit über 1000 Mitarbeitenden stellt «sennder» in seinem Netzwerk über 40.000 Lkw in Europa bereit.

Nestlé Deutschland mit Sitz in Frankfurt am Main hat rund 6900 Mitarbeitende an 18 Standorten. Hauptsitz von Nestlé als weltweit grösstes Unternehmen für Lebensmittel und Getränke sowie rund 270.000 Mitarbeitende ist Vevey. Zum Firmen-Imperium gehören über 2000 Marken wie Nescafé, KitKat oder Maggi bis hin zu Innovationen im Plant Based und Health Science Bereich.

www.nestle.com

 








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