Was hat der Superheld mit DHL zu tun? Nicht viel – mal abgesehen davon, dass Brief- und Paketzusteller oft erhebliche Leistungen vollbringen, um tagtäglich Mio. von Sendungen an ihr Ziel zu bringen. Gut platziert: Pünktlich zum Kinostart des neuen Superman-Films erscheint eine Sonderbriefmarke mit dem Superhelden.

Am 10. Juli startet der Superman-Film in den deutschen Kinos. Nach Hulk, Black Widow, Iron Man, Captain Marvel und Black Panther ist Superman der sechste Held, der im Rahmen der Superhelden-Serie auf einer Briefmarke erscheint. Die Briefmarke mit dem Portowert 95 Cent ist als nassklebender Zehnerbogen erhältlich. Die Auflage beträgt 1,6 Millionen Stück. Zusätzlich gibt es eine auf 1000 Stück limitierte Goldedition zum Preis von 99 Euro zu kaufen. In Briefmarkenform gebracht wurde die Briefmarke vom Deutsche Post Grafiker Jan-Niklas Kröger in Abstimmung mit dem US-amerikanischen Verlag DC Comics. Offizieller Herausgeber der Briefmarke ist das Bundesministerium der Finanzen.
Ins Leben gerufen wurde Superman von dem Künstlerduo Jerome «Jerry» Siegel (1914–1996) und Joseph «Joe» Shuster (1914–1992). Zum ersten Mal war er am 18. April 1938 in «Action Comics #1», einer Heftreihe des US-amerikanischen Comicverlags DC, zu sehen. Binnen kurzer Zeit avancierte Superman, der eigentlich vom Planeten Krypton stammt und dessen Alter Ego Clark Kent als Reporter arbeitet, zum ultimativen Symbol für Wahrheit, Gerechtigkeit und Hoffnung und revolutionierte damit die Popkultur. Heute verkörpert er das Ideal des Helden und zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Superhelden überhaupt.
An seiner eigenen Statur wird Deutschlands neuer Finanzminister Lars Klingbeil wohl noch ein wenig arbeiten müssen, um als «Clark Kent» durchzugehen. Ähnlichkeiten und Verwechslungen mit real lebenden Personen sind in der Logistikbranche zwar stets gern gesehen, aber rein zufällig und - was die Supply Chain betrifft - auf den Geltungsbereich der Comic-Szene beschränkt.
klk.

















