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Die wirklichen Kosten der Auftrags-Erfüllung

22. April 2026

Fördertechnik-Spezialist Ferag setzt auf die ganzheitliche Betrachtung der Lagerhaltung sowie den gezielten Einsatz von  Technologien zur Automatisierung definierter Fulfillment-Prozesse um die Effizienz der Auftrags-Abwicklung zu verbessern. Das von Ferag Solutions entwickelte Konzept basiert auf einer neuen Kennzahl «CoOF» (Cost of Order  Fulfillment). 

 ferag fulfillmen2 310 Foto: klk

Statt den Aufwand für die Intralogistik pauschal zu berechnen, erfasse der CoOF-Faktor als  ganzheitliche und kanalunabhängige Grösse alle Kosten für Arbeit, Handling, Platz, Energie, Software, Wartung und Rücksendungen pro abgewickeltem Auftrag.

Die Analyse dieser Daten zeige auf, wie Betriebsstrukturen, Prozessqualität und Entscheidungen für den Einsatz bestimmter Technologien die Rentabilität der Lagerhaltung insgesamt beeinflussen. Indem über den  CoOF-Faktor der Nutzen von Investitionen anhand konkreter Stückkosten bewertet wird, könnten Fulfillment-Prozesse effizienter gesteuert und günstiger gestaltet werden.

Prozesse effizienter steuern

Basierend auf dem CoOF-Ansatz könnten Unternehmen frühzeitig Fehlerkosten, Personalbedarf oder Prozessrisiken erkennen. Potenziale lägen typischerweise im Bereich der Personalkosten, die nicht selten mehr als die Hälfte aller Kosten der Auftragsabwicklung ausmachen, oder in den Bereichen Kommissionierung und Konsolidierung, wo Fehler je nach Branche pro Auftrag bis zu 8 € Zusatzkosten  verursachen.

So machen Retouren allein in der Modebranche 20-35 % der Fulfillment-Kosten aus, wobei  Zeitverzögerungen die Marge schmälern und die Lagerbestände insgesamt binden. Darüber hinaus gilt auch  der Aspekt der Flächennutzung als kritischer Faktor: Während bodenbasierte Systeme der Intralogistik bei begrenztem Durchsatz viel Platz in Anspruch nehmen, verbessern vertikale Systeme laut Ferfag die  Flächeneffizienz um bis zu 60 %.

ferag fulfillmen1 310 Abb.: Ferag Solutions

Autonome und mobile Roboter (AMR), heisst es bei der Ferag in eigener Sache, liessen sich zwar flexibel, schnell und skalierbar einsetzen – «bieten im Vergleich zu einer stationären Automatisierungslösung aber einen geringeren Durchsatz. Shuttle-Systeme scheinen bei hoher Lagerdichte ideal geeignet für den E-Commerce – erfordern aber hohe Anfangsinvestitionen und zeichnen sich durch eine starre Anordnung aus».

Lösungen präziser erkennen

Taschensorter wie ferag.skyfall seien vielseitig einsetzbar, vereinen die Prozessaufgaben Sortieren, Puffern und Sequenzieren in einem einzigen System und sparen Energie – die Installation sei aber nur in ausreichend hohen Räumlichkeiten möglich.

Über die proaktive Berücksichtigung des von Ferag Solutions entwickelten CoOF-Faktors seien die jeweils am besten geeigneten Lösungen präziser erkennbar, als es mit bislang gängigen Kennzahlen möglich sei.

www.ferag.com








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