
Interessante Zahlen legt Interroll in seinem Nachhaltigkeitsbericht für 2024 vor. Demnach wurden in der Produktion mit 2393 Beschäftigten 33,7 GWh Strom (davon 53 % aus erneuerbaren Energien) verbraucht. Bei einem Umsatz von 527 Mio. Franken entstanden rund 403.000 t an CO2-Äquivalenten. Fakten und Hintergründe werden auf 68 Seiten ausführlich erläutert.
Der Bericht präsentiert ehrgeizige Ziele, darunter eine Reduzierung der Scope-1- und Scope-2-Emissionen um 55 % und der Scope-3-Emissionen um 32,5 % bis 2033 sowie einen klaren Weg zur Netto-Null-Emission bis 2050. Gegenüber 2023 seien die Treibhausgas-Emissionen bereits um 1,9 % reduziert worden.
Paul Zumbühl, Vorsitzender des Verwaltungsrates, und CEO Markus Asch zufolge wurden im Jahr 2024 im Bereich Nachhaltigkeit ansehnliche Erfolge erzielt.
CEO M. Asch
Als wichtiges Highlight wird die Einrichtung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge an mehreren Interroll-Standorten hervorgehoben, wodurch das Engagement für die Elektrifizierung der Unternehmensflotte unterstrichen worden sei.
Darüber hinaus seien verfügbare Flächen im Werk in Hvidovre, Dänemark, genutzt worden, um externen Unternehmen Ladedienste für Elektro-Lkw anzubieten und so den Übergang zu nachhaltigem Verkehr weiter voranzutreiben. Zumbühl: «Dieser Schritt unterstützt nicht nur unsere Nachhaltigkeitsziele, sondern spiegelt auch unser Engagement für Dekarbonisierung und operative Innovation wider».
Foto: klk.
Finanzchef Heinz Hössli, zugleich für den Bereich Nachhaltigkeit zuständig: «Nachhaltigkeit ist in unserem gesamten Unternehmen verankert, von der Aufsicht auf Vorstandsebene bis hin zu unserem Tagesgeschäft. Mit der Implementierung einer strukturierten ESG-Governance und einer verfeinerten doppelten Wesentlichkeitsanalyse bauen wir eine robuste, zukunftsfähige Organisation auf.»
Der komplette Nachhaltigkeitsbericht zum Download

















