«50 Shades of Grey» ist ein mässig langweiliger Kinostreifen zu Teenie-Phantasien über den ersten Sex mit dem anderen Geschlecht. Für manchen aufregender dürfte «Grey Orange» sein: Ein globaler Anbieter von KI-gestützter Software für Lagersteuerung und Bestandsmanagement, von dessen «GreyMatter»-Software jetzt Dematic profitieren will.

Ziel der Kooperation sei der Ausbau flexibler Automatisierungslösungen sowie die Bereitstellung skalierbarer Anwendungen für Distribution und Fulfillment. Im Rahmen der Kooperation bietet Dematic seinen Kunden die KI-gestützte Plattform GreyMatter von GreyOrange an, die Roboter und Workflows koordiniert und so Geschwindigkeit und Genauigkeit in Lagerprozessen verbessern soll.
«Die heutigen Lagerumgebungen sind komplexer denn je und erfordern eine nahtlose Abstimmung zwischen Menschen, Robotern und Systemen», sagt Mike Larsson, Präsident von Dematic und Mitglied des Kion-Vorstands. «Unsere Zusammenarbeit mit GreyOrange unterstreicht unser Engagement für flexible, leistungsstarke Lösungen, die es unseren Kunden ermöglichen, sich an veränderte Anforderungen im Lagerbetrieb anzupassen und sicher zu skalieren. Durch die Integration von GreyMatter erweitern wir unseren Ansatz in der flexiblen Automatisierung hin zu einer stärker vernetzten Gesamtlösung, die unseren Kunden dabei hilft, bestehende Investitionen optimal zu nutzen und neue Effizienz- und Agilitäts-Niveaus zu erreichen.»
Erweiterte KI-Möglichkeiten
Die Kooperation soll die Dematic-Software-Plattform erweitern und beschleunigen und ermöglicht die Bereitstellung flexibler Automatisierungslösungen. Durch die Integration der GreyMatter-Plattform in das bestehende Software-Portfolio von Dematic sollen unterschiedliche Systeme miteinander vernetzt und Prozesse in komplexen Lagerumgebungen mit Mehragentensystemen in der Lagerlogistik koordiniert werden.
Auf dieser erweiterten technologischen Grundlage will Dematic Kunden ermöglichen, stationäre Automatisierung, autonome mobile Roboter (AMRs) und manuelle Arbeitsabläufe innerhalb eines einheitlichen Systems noch effizienter zu steuern. In Reichweite seien damit höhere operative Transparenz, Echtzeit-Optimierung der Prozesse und die notwendige Flexibilität, um sich an sich wandelnde Fulfillment- Anforderungen anzupassen – bei gleichzeitiger optimaler Nutzung bestehender Automatisierungs- Investitionen.
Abb.(2): Grey Orange
Die Zusammenarbeit schaffe eine Grundlage für eine gemeinsame Vision auf Netzwerkebene, die über das Lager hinausgeht. Sie ermöglicht eine echtzeitfähige, sensitive Koordination von Beständen, Kapazitäten und Auftragsflüssen über verteilte Fulfillment-Knoten hinweg.
Zu den zentralen Funktionen von GreyMatter zählen die Vereinheitlichung unterschiedlicher Automatisierungstechnologien, Robotersysteme und manueller Arbeitsabläufe innerhalb des Lagers sowie die Integration in die Dematic Softwareumgebung, um die Leistungsfähigkeit über die gesamten Prozesse hinweg zu erweitern. Darüber hinaus ermöglicht die hardware-unabhängige Anbindung unterschiedliche Fulfillment-Modelle.
Mehr aus dem System rausholen
Akash Gupta, CEO von GreyOrange: «Gemeinsam geben wir Kunden die Möglichkeit, mehr aus ihren bestehenden Automatisierungsinvestitionen herauszuholen, indem wir jeden Roboter, jedes System und jeden Mitarbeitenden in ihrem Betrieb über eine einzige KI-gesteuerte Ebene orchestrieren.»

















